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In der Regel können Arbeitnehmer die nicht mehr als 50.850 Euro im Jahr verdienen in keine private Versicherung wechseln. Das Einzige, was den Arbeitnehmer bleibt, sind private Zusatzversicherungen, die dann fehlende Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse übernehmen.

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Versicherungs wechseln

Mittlerweile ist es ganz normal, dass jeder sich umschaut, welche Versicherung bei gleicher Leistung, günstiger ist. Doch viele sind verunsichert, da sie einfach nicht Wissen ob sie überhaupt eine Versicherung kündigen können. Dies ist in der Regel aber möglich, denn es gibt auch bei Versicherungen ein Sonderkündigungsrecht, oder aber wenn die Versicherung teurer wird. Aber auch andere Regelungen, von denen nicht alle bekannt sind, können helfen eine Versicherung problemlos zu kündigen. Auch kommt es immer auf die Laufzeit einer Versicherung an, denn diese können immer zum Ende der Laufzeit gekündigt werden. In der Regel einen Monat vor Ablauf des Vertrages.

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Bei einer Haftpflichtversicherung ist die Kündigung jederzeit nach einem Schadensfall möglich.

Aber auch wenn die Versicherung den Tarif erhöht kann, sofort nach Erhalt der Erhöhung gekündigt werden. Selbstverständlich sollte die Kündigung immer in Schriftform erfolgen. Aber auch wenn die Versicherung die Regulierung eines Schadens verweigert, auch wenn diese zur Zahlung verpflichtet wäre, kann sofort gekündigt werden. Bei der KFZ-Haftpflichtversicherung kommt noch die Kündigung zum 30.11 eines jeden Jahres hinzu. Hier gilt dann auch das einen Monat vorher die Kündigung bei der Versicherung eingegangen sein muss. Danach kann dann eine günstigere oder bessere Versicherung abgeschlossen werden.

Eine Rechtsschutzversicherung kann jährlich zum Vertragsende gekündigt werden.

Hier kommt es allerdings auf die Laufzeit des Vertrages an. Oftmals werden, längere Verträge abgeschlossen wie zum Beispiel auf 3 Jahre. Hier kann man regulär erst zum Vertragsende kündigen. Dies auch einen Monat vor Ablauf der Versicherung. Doch auch für diese gilt ein Sonderkündigungsrecht, das in der Regel nach dem zweiten Versicherungsfall jederzeit oder bis zum Ende des Jahres gekündigt werden kann. Selbstverständlich kann auch diese Versicherung bei Ablehnung eines Schadenfalls und bei einer Beitragserhöhung jederzeit gekündigt werden.

Die gesetzliche Krankenversicherung kann bei einem Arbeitsplatz gewechselt werden.

Daran hat sich nichts geändert, aber es besteht auch die Möglichkeit diese nach 18 Monaten zum übernächsten Monat möglich. Eine Ausnahme besteht darin, wenn man sich einen Wahltarif ausgesucht hat, dann kann erst nach 36 Monaten gekündigt werden. In der Regel können Arbeitnehmer die nicht mehr als 50.850 Euro im Jahr verdienen in keine private Versicherung wechseln. Das Einzige, was den Arbeitnehmer bleibt, sind private Zusatzversicherungen, die dann fehlende Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse übernehmen. Aber auch diese können einfach zum Vertragsende gekündigt werden, mit einer 3 monatigen Kündigungsfrist. Selbstverständlich kann diese auch bei einer Beitragserhöhung oder bei Erhöhung der Selbstbeteiligung monatlich gekündigt werden. Jede Kündigung immer schriftlich machen.